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Unread 10-08-2009, 12:24 AM   #1
lugerholsterrepair
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Joe, A good point I hadn't thought of.

Jim, The two types of lanyard I think there were was the Cavalry which was longer..worn over the opposite shoulder from the pistol was primarily used to prevent loss of the pistol while on a galloping horse. Sam on the German motorcycle.
The other was the shorter Stosstrup type..worn around the neck hanging about waist height. These were employed by front line Stosstrup troops who went on raiding parties. Again, I believe used to prevent loss at night in the muddy trenches.
I have used the lanyards I make for steadying the pistol while on the range but I don't believe this was any military advantage. The Luger in the Military setting was a defensive weapon and not a target pistol per-se.
The real advantage to the lanyard is in prevention of loss. Loss would be very inconvenient to either the Cavalryman or a front line raider who needs both hands for other tasks from time to time!

Jerry Burney
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The following member says Thank You to lugerholsterrepair for your post:
Unread 10-24-2009, 09:53 AM   #2
klaus 3338
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Lieber Jerry,
die Hirschbrunft ist nun leider vorbei- das gibt mir aber auch Zeit, hinsichtlich der Fangriemen nochmals kurz Stellung zu nehmen.

Nun kann ich mich nicht mit verdienten Leuten wie Görtz, Kornmayer oder Reckendorf auf eine Stufe stellen und deswegen hier auch nur als Bestandsaufnahme die wenigen Hinweise in deutschen Archivalien hinsichtlich der unterschiedlichen Fangriemen zusammenfassen.
Vorab aber noch eine kurze Stellungnahme zu der von Ihnen vertretenen Meinung.
Ich brauche hier nicht zu beweisen, was ich weiß. Ob die Fangriemen mit Karabinerhaken wegen der Möglichkeit des Rostens von mangelhafter Qualität sind, mag nun jeder für sich selbst entscheiden. Ihre Entscheidung, aus diesem Grund die portugiesischen Fangriemen mit der Lederlasche zu fertigen mag unter dem Aspekt des Verkratzens der Fangriemenvorrichtung an Sammlerwaffen auch durchaus eine Betrachtung wert sein, unter Berücksichtigung des ernsthaften Sammlers verliert diese Frage aber an Bedeutung. Hier muss sich aber jeder Sammler ein eigenes Bild machen. Ich vertrete hier, wie auch seinerzeit Joachim Görtz in seinem Buch die Pistole 08 die von ihm auf Seite 106/ 107 vertretene Feststellung: Die Tasche und der Pistolengurt (Fangriemen) entstammen allerdings portugiesischer Fertigung.
Leider setzten sich einmal falsch veröffentliche Meldungen über Jahre hinweg durch: Ritzmann Griffschalen bei Krieghoff P08 statt Römmler, oder S.D…. interpretiert als Sicherheitsdienst statt Schutzpolizei Düsseldorf usw..

Nun zu den zugegebenermaßen dürftigen Archivalien hinsichtlich der Fangriemen.
Mit der Veröffentlichung in den Allgemeinen Heeresmitteilungen vom 22. November 1935 gibt der Oberbefehlshaber des Heeres die Ausstattung des Pistolengurtes (Fangriemen) für die mit der P08 ausgestatteten Berittenen bekannt. Neben der Begründung und Handhabung desselben wird ausdrücklich erwähnt, dass der KARABINERHAKEN in jedem Fall an der Pistole zu belassen ist, um den Verlust des Fangriemens auszuschließen.

Mit einer weiteren Veröffentlichung am 7. Mai 1940 wird neben der Pistole 38 der Pistolengurt eingeführt und beschrieben. Auch hier: der KARABINERHAKEN wird durch eine Schnalle ersetzt, die gegenüber dem KARABINERHAKEN größere Sicherheit gegen das Verlieren der Pistole bietet.

Deutlicher kann ich es nicht machen- alles andere wäre Verdrehung der Tatsachen.

Ich würde mich freuen, wenn ich etwas zur Klärung der Fangriemenfrage beitragen konnte.

Herzliche Sammlergrüsse Klaus
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klaus 3338 is offline   Reply With Quote
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